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Uniform-Modenschau im Eisenbahnmuseum Jünkerath

Manfred Jehnen • 17. November 2024

16.11.2024: Uniform-Modenschau im Eisenbahnmuseum Jünkerath

Das war ein toller Abschluss unseres Veranstaltungsjahres 2024!


Am 16. November fand in unserem Eisenbahnmuseum in Jünkerath eine ganz besondere Modenschau statt. Es wurde keine neueste Mode aus Paris präsentiert und es waren auch keine professionellen Models, die über unseren kleinen Laufsteg flanierten.


Präsentiert wurden vielmehr Uniformen aus knapp hundert Jahren Eisenbahngeschichte.... und die Models sind zwar allesamt Profis in ihrem eigentlichen Beruf, aber Amateure auf dem Laufsteg. Beruflich arbeiten die meisten der insgesamt 13 Akteure bei der Deutschen Bahn AG. Die einzige Ausnahme am gestrigen Tag war wohl ich selber.


Mein Hobby ist die Eisenbahn und speziell die deutsche Eisenbahngeschichte. Dabei hat es mir ein Thema ganz besonders angetan: die Uniformen der deutschen Eisenbahnen. Das verbindet mich mit den übrigen Darstellern. Diese waren aus vielen Regionen Deutschlands in die Eifel gekommen, um unserem Publikum auf unterhaltsame Art zu zeigen, wie sich die Uniformen von der Kaiserzeit um 1906 bis zur Wiedervereinigung im Jahre 1990 entwickelt haben. Die weiteste Strecke hatte wohl ein Kollege aus dem Harz zurückzulegen. Satte fünf Stunden war er mit dem Auto unterwegs, um zu uns nach Jünkerath zu kommen.


Schwierige Anreise für die Akteure


Überhaupt gestaltete sich die Anreise der Darsteller sehr schwierig. Ironie des Schicksals: auch die Deutsche Bahn war Teil des Problems. Abgesehen davon, dass man Jünkerath bekanntlich seit dem Hochwasser 2021 ohnehin nicht mehr per Bahn erreichen kann, führte die DB AG ausgerechnet an diesem Wochenende Bauarbeiten auf der Eifelstrecke zwischen Köln und Erftstadt durch. Die Akteure, die mit der Bahn kommen wollten, hätten auf diesem Abschnitt den Schienenersatzverkehr in Anspruch nehmen müssen. Das wäre sehr umständlich gewesen.


Zum Glück konnten wir auf den Vereinsbus der Verbandsgemeinde Gerolstein zurückgreifen (danke dafür an Bürgermeister Böffgen und die Verantwortlichen der Verbandsgemeinde!) und mit diesem Fahrzeug unsere Hobbykollegen am Hauptbahnhof in Köln abholen. Dort erfuhren wir dann, dass eine Darstellerin kurzfristig absagen musste, weil es auf ihrem Anfahrtsweg einen Personenschaden gegeben hatte und ihr Zug auf unbestimmte Zeit nicht mehr weiterfahren konnte. Immerhin kam später die Nachricht, dass es nur ein Fahrrad - ohne Person - gewesen war, das mit dem Zug kollidierte.


Anspruchsvolle Organisation

Stefan Ingenfeld

Während ich die Bahnreisenden in Köln abholte und nach Jünkerath brachte, liefen dort bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren.


Einige Akteure, die mit dem Auto angereist waren, hatten sich bereits im Museum eingefunden. Stefan Ingenfeld, Kopf der Gruppe und Organisator der Modenschau, war sogar schon am Vorabend angereist, um die nötige Zeit und Ruhe für die letzten Vorbereitungen zu haben. Er hatte die schwierigste Aufgabe bei der Planung und Durchführung. Was der Zuschauer sieht, ist - wie beim Fernsehen oder beim Theater - nur das Endprodukt. Dahinter steckt jedoch jede Menge Arbeit. Stefan Ingenfeld hatte den Ablauf der Modenschau minutiös geplant. Im Regieplan, der im Laufe der Monate seit Planungsbeginn immer wieder verfeinert wurde, war alles festgelegt: wer welche Uniform und welche Ausrüstungsgegenstände zu tragen hatte, in welcher Reihenfolge alles vor sich gehen musste, welche Musikstücke zu welchem Zeitpunkt gespielt und dann wieder heruntergefahren werden mussten usw.


Der Ausfall von Darstellern hatte natürlich Auswirkungen auf den Plan. Diese zogen sich durch bis hin zu unserem Kollegen Walter Klein, der an der Technik stand und für die Musik und für die parallel laufende Powerpoint-Präsentation zuständig war. Weil für jeden Darsteller mehrere Auftritte in der Show eingeplant waren, musste einiges umgestellt werden. Doch Stefan Ingenfeld kennt solche Themen bereits. Schließlich tritt er in unterschiedlicher Besetzung bereits seit 2009 mit der Uniformgruppe auf. 

Die Uniformgruppe ist kein Verein, sondern ein loser Zusammenschluss von Gleichgesinnten, die sich zu Veranstaltungen wie unserer treffen und dann gemeinsam auftreten. Einige sind Sammler von Uniformen, aber längst nicht alle. Wer die Uniformen für seine Auftritte nicht selber im Schrank hat, wird von Stefan Ingenfeld entsprechend stilecht ausgestattet. Dabei achtet er auf jedes Detail.  


Auch für uns als Verein war die Organisation diesmal deutlich anspruchsvoller als sonst. Da wir wegen des Laufstegs nur für gut 40 Besucher Platz hatten, mussten wir mit Voranmeldung arbeiten. Das hat technisch - mit einem Formular auf der Homepage - auch ganz gut geklappt. Als guter Gastgeber wollten wir unsere Hobby-Kollegen natürlich auch gut versorgen. Auch das ist uns dank der Unterstützung einiger Vereinsmitglieder, besonders aus dem Vorstand, gut gelungen.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es dann doch: eigentlich hatten wir geplant, neben der 15:00 Uhr-Veranstaltung eine zweite Veranstaltung um 18:00 Uhr zu geben. Wir hatten mehr Zuspruch erwartet und wollten mit zwei Veranstaltungen nicht nur dem Publikum etwas Gutes tun, sondern auch erreichen, dass sich die teilweise weite Anreise für die Akteure noch mehr lohnte. Die Vorstellung um 15:00 Uhr war ausgebucht, aber für die 18:00 Uhr-Veranstaltung hatten wir bis Anfang der Woche nur zwei Anmeldungen, sodass wir diese schweren Herzens absagen mussten. 


Die Gründe für das nicht ausreichende Interesse kennen wir nicht und es wäre interessant zu erfahren, woran es lag. Wir haben viel Öffentlichkeitsarbeit gemacht und es war ein (aus unserer Sicht) total spannendes Thema.  Wer die Veranstaltung miterlebt hat, war jedenfalls begeistert.


Ein Blick hinter die Kulissen

Drei Eisenbahner aus verschiedenen Epochen

Wer unsere Räumlichkeiten kennt und nicht an der Modenschau teilgenommen hat, wird sich vielleicht fragen, wie das alles funktioniert hat. Schließlich haben wir nur den einen großen Ausstellungs- bzw. Veranstaltungsraum. Und auch die Zuschauer werden sich vielleicht fragen, wie es hinter den Kulissen aussah. Wir gewähren einen kleinen Einblick.


Über dem Ausstellungsraum befindet sich unser Lager. Dort verwahren wir die Exponate, die wir aktuell nicht ausstellen. Diesen Lagerraum haben wir für die Modenschau kurzerhand als Umkleideraum umfunktioniert. Damit Damen und Herren sich getrennt umziehen konnten, wurde mit Hilfe von blickdichten Planen zwei Umkleideräume abgetrennt. Die Fußböden in den Umkleideräumen hatten wir mit Teppichen ausgelegt. Auf Kleiderständern hingen dann die ganzen Uniformen, sauber getrennt nach Darstellern und in der Reihenfolge der Auftritte. Das Foto zeigt drei Darsteller unterschiedlicher Epochen vor der Plane des Herrenumkleideraums. Übrigens wurden alle verbotenen Symbole aus der Zeit des Nationalsozialismus abgeklebt. Das wäre zwar eigentlich bei solchen Veranstaltungen nicht notwendig, da Zeitgeschichte dokumentiert wird. Die Darsteller wollten aber jeglichen Eindruck vermeiden, bestimmte Epochen verherrlichen oder beschönigen zu wollen. 


Ein Exemplar des Regieplans lag bereit, sodass man als Darsteller jederzeit sehen konnte, wann und in welcher Uniform der nächste Auftritt bevorstand. Nichts blieb dem Zufall überlassen. Wer sich nicht sicher war, ob er auch zu 100% stilecht angezogen war, konnte das anhand von Fotos, die es zu jeder Uniform gab, überprüfen.


Damit die Darsteller sich zwischendurch auch stärken konnten, hatten wir in unserem Lagerraum auch ein kleines Buffet aufgebaut. Dazu gab es Mineralwasser und andere Kaltgetränke. Kaffeemaschine und Wasserkocher für die Zubereitung von Tee standen ebenfalls bereit. Kleine Heizgeräte sorgten dafür, dass es den Darstellern auch nicht zu kalt wurde.


Wer wollte, konnte sich vor einem Spiegel noch ein letztes Mal selber kontrollieren, bevor es zum Auftritt ging.


Um nun zum Laufsteg zu gelangen, mussten die Darsteller die Treppe hinuntergehen. Das war insbesondere für die Damen in langen Kleidern manchmal eine Herausforderung. Die Darstellungen auf der Bühne liefen in der Regel in Vierergruppen ab. Während des Auftritts der einen Gruppe kam die nächste Gruppe bereits langsam die Treppe hinunter und ging in die Küche / den Aufenthaltsraum. Auf ein Zeichen von Stefan Ingenfeld ging dann jeder einzelne Teilnehmer vom Aufenthaltsraum aus auf den Laufsteg.


Die Atmosphäre in unserem zur Umkleide umfunktionierten Lagerraum war total entspannt und sehr professionell. Keine Spur von Lampenfieber, es wurden Scherze gemacht, man half sich gegenseitig, wenn einmal ein Kleidungsstück nicht perfekt saß.... die Harmonie in der Gruppe war sehr beeindruckend. 


Nachfolgend noch ein paar Eindrücke aus dem Blickwinkel hinter den Kulissen. Es war übrigens sehr lustig, beispielsweise zwei Eisenbahner aus den 1930er Jahren mit dem Smartphone zu beobachten.

Die Modenschau

Grundsätzliches zum Ablauf: Die Modenschau war ein Zusammenspiel aus Powerpoint-Präsentation, Musik und Aktion durch die Darsteller. Jede Epoche wurde von einem Moderator zunächst einmal vorgestellt. Dabei ging es um die geschichtliche Einordnung und die grundsätzlichen Entwicklungen im Bereich der Uniformen. Als Moderator fungierte Stefan Ingenfeld. Wenn dieser selber einen Auftritt in Uniform hatte, übernahm Robert Meincke die Moderation.


Dann wurde ein Musikstück angespielt, das zu der jeweiligen Zeit passte. Währenddessen schritten die zu der Epoche passenden Darsteller über den Laufsteg und stellten sich vor dem Publikum auf. Die Musik verstummte und die Uniformen der Darsteller wurden einzeln vorgestellt. Zusätzlich erläuterte der Moderator das Aufgabengebiet, welches der oder die Uniformierte zu seiner Zeit innehatte. Die Funktionen bei der Bahn waren und sind vielfältig: Streckenläufer, Wagenmeister, Zugführer, Aufsicht, Gepäckträger, Informationsbeamter, Sicherungsposten, Dampflokführer, Triebwagenführer sind nur einige wenige Beispiele.


Nach dieser informativen Vorstellung wurde zum Abgang wieder Musik gespielt und dann begann das Ganze mit dem nächsten Zeitabschnitt wieder von vorne.


Es wurde aber nicht nur Musik gespielt. Auch Bahnhofsszenen mit Lautsprecheransagen und Geräuschen aus dem betrieblichen Alltag waren zu hören. Uniformierte Eisenbahner, Zivilisten und Requisiten wie zeitgenössisches Mobiliar, Radiogeräte und Telefone sorgten für eine lebendige Atmosphäre.

Um 14:30 Uhr war Einlass. Alle Besucher waren pünktlich, sodass sich der Saal schnell füllte. Den Eintritt in Höhe von 6 EUR konnten die Gäste stilecht an unserem Fahrkartenschalter entrichten.


Bei meiner Begrüßung sah ich viele bekannte Gesichter. Neben einigen Vereinsmitgliedern und anderen Stammgästen waren auch Verbandsbürgermeister Hans Peter Böffgen und MdL Jens Jenssen gekommen. Es freut mich sehr, dass sich die Politik für unser Museum und unsere Arbeit interessiert und durch ihre Anwesenheit auch unsere ehrenamtliche Tätigkeit würdigt.


Es waren aber auch einige Zuschauer im Raum, die unser Museum bis dahin noch nicht besucht hatten. Das bestätigte unsere Annahme, dass diese Art der Veranstaltung nicht nur eingefleischte Eisenbahnfreunde anziehen würde.

Ich habe kaum eine Veranstaltung erlebt, bei der so viele Fotos gemacht wurden. Es gab aber auch wahrhaftig viel zu sehen und das Publikum war voll bei der Sache. Aufmerksam verfolgten sie Präsentation, Moderation und die Darstellungen. Jede Gruppe wurde mit viel Applaus verabschiedet.


Satte anderthalb Stunden dauerte unsere Modenschau. Am Ende kamen alle Darsteller noch einmal auf die Bühne und nahmen gemeinsam den Applaus der Zuschauer entgegen. Danach bestand noch die Gelegenheit, Bücher der Eisenbahnfreunde Jünkerath zu erwerben und mit den Darstellern und den anderen Eisenbahnfreunden ins Gespräch zu kommen. Die Darsteller standen auch für Fotos zur Verfügung. Dieses Angebot wurde rege genutzt. Nachdem alle Gäste gegangen waren, haben wir mit den Darstellern noch ein wenig zusammengesessen und den Tag Revue passieren lassen.

Nach der Modenschau nutzten noch einige Besucher die Gelegenheit, sich mit den uniformierten Eisenbahnern fotografieren zu lassen.

Auf dem Foto sehen wir (im gelben Pulli) Jens Jenssen, der die Vulkaneifel als SPD-Abgeordneter im Landtag von Rheinland-Pfalz vertritt. Er fühlte sich sichtlich wohl im Kreis der uniformierten Damen und Herren. Stefan Ingenfeld, Leiter der Uniformgruppe (3. v.r.), war bei seiner letzten Szene als Zugrevisor in zivil dabei und als solcher nur an einem Metallabzeichen am Jackett zu erkennen.

Resonanz der Zuschauer


Ein Besucher meinte nach der Modenschau zu mir: "Die Zeit verging wie im Flug. Ich hätte noch mindestens eine Stunde lang zuhören und zuschauen können."


Alle Rückmeldungen, die ich aus den Gesprächen mitnehmen konnte, waren außerordentlich positiv. Auch lange nach der Schau erreichten uns noch Nachrichten per WhatsApp und Mail. Ein Gast schrieb: "Herzlichen Dank für diese tolle Veranstaltung. Meine Frau und ich waren ganz begeistert von diesem kurzweiligen Vortag, incl. den Darstellern. Die Gruppe von Herrn Ingenfeld kann man jedem weiterempfehlen. Eine gut gelungene Veranstaltung"


Was will man mehr?


Resümee und Dank


Aus unserer Sicht war die Modenschau eine tolle Veranstaltung. Die Zuschauer waren sehr zufrieden, was zunächst einmal das Wichtigste ist. Auch die Akteure waren zufrieden, obwohl es ja nur eine anstatt der zwei geplanten Veranstaltungen gab. Sie waren zufrieden mit der Resonanz der Zuschauer und auch mit der Gastfreundschaft, die sie bei uns in der Eifel erfahren haben.


Unser großer Dank gilt den Akteuren der Uniformgruppe um Stefan Ingenfeld. Sie waren allesamt ehrenamtlich für uns und unsere Gäste tätig. So viel Engagement für unser gemeinsames Hobby kann man gar nicht genug wertschätzen. Die Zusammenarbeit war perfekt und es sind wertvolle neue Kontakte entstanden.


Ein besonderer Dank gilt natürlich Stefan Ingenfeld. Er hat viel Zeit investiert, die Modenschau akribisch vorbereitet und gemeinsam mit seinen Kollegen und uns eine wunderbare Veranstaltung auf die Beine gestellt.


Abschließend noch einige Impressionen von unserer Modenschau.

Alle Fotos: Rainer Helfen


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